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Martin Luther im Naturpark Fläming

Veranstaltungsvorschau

  • Abend ward, bald kommt die Nacht

    Freitag, 18.05.2012 ab 17:00 Uhr Begleitete Pilgertour von Dessau nach Wörlitz Kos

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  • 10. Stationärmotorentreffen in Hundeluft auf dem Gelände der Alten Burg

    Samstag, 19.05.2012 ab 10:00 Uhr Stationärmotoren sind Motoren, die zum Antrieb von

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  • Reguläre Öffnung des Zerbster Schlosses

    Sonntag, 20.05.2012 ab 10:00 Uhr Das Erdgeschoss mit Großfotos, die Eingangshalle u

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  • Monatsausklang am Lutherweg - WARU- Didgeridoo- World-Music

    Sonntag, 20.05.2012 ab 17:00 Uhr Monatsausklang - möchte Ihnen die Gelegenheit gebe

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Luthers Hochzeit in Lutherstadt Wittenberg

Wittenberg Luthers Hochzeit - Lutherpaar

Schlosskirche zu Wittenberg mit der Thesentür - Andachtsort und UNESCO-Weltkulturerbe

Schlosskirche zu Wittenberg

Thesentür

Thesentür - Schlosskirche zu Wittenberg

Lutherstein

Lutherstein

Martin Luthers Wirken in Wittenberg ist in aller Munde, aber er hat auch in anderen Orten des Naturparks Spuren hinterlassen. Der Lutherweg verfolgt diese Spuren in unserer Region über Griebo, Apollensdorf, Coswig (Anhalt), Dessau-Roßlau und einige Ortsteile von Zerbst/Anhalt. In einer Kooperation zwischen der Ländlichen Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt e.V. und dem Naturpark Fläming e.V. entstand eine mobile Wanderausstellung „Luther im Naturpark Fläming“, die zur Präsentation in unserer Geschäftsstelle ausgeliehen werden kann.

Das Wirken von Luther in Zerbst wird in speziellen Stadtführungen erklärt. Dabei geht es um touristische Informationen an Stätten, an denen Luther weilte. Nähere Informationen erhält man in der Touristinformation Zerbst. 1522 kam Luther auf Wunsch des Stadtrates nach Zerbst und predigte dort. Zerbst war zu dieser Zeit eine größere Stadt als Wittenberg. Das Buch mit der Lebensgeschichte von Martin Luther geschrieben von Philipp Melanchthon kann in der Francisceumsbibliothek besichtigt werden. De Wanderweg zwischen dem Apollensberg und dem Hubertusberg trägt den Namen Lutherstieg und es befindet sich unweit der Strasse ein Lutherstein. Auch das sicherlich nicht unbegründet.

Schlosskirche zu Wittenberg mit der Thesentür - Andachtsort und UNESCO-Weltkulturerbe

Das weithin sichtbare Wahrzeichen der Lutherstadt Wittenberg ist die Schlosskirche mit ihrem 88 Meter hohen Kirchturm. Ihren Weltruhm erlangte die Kirche durch den am 31.10.1517 erfolgten Thesenanschlag des Augustinermönchs Martin Luther. 95 Thesen gegen Ablasshandel und andere dogmatische Übel der Kirche schlug Luther an das Hauptportal und läutete damit die Reformation der katholischen Kirche ein. In der Schlosskirche befinden sich die Gräber von Martin Luther und Philipp Melanchthon.

Lutherhaus

Von 1504 bis 1507 wurde das Lutherhaus von Kurfürst Friedrich dem Weisen als Kloster erbaut. Die ungewöhnliche Größe des Klosters belegt, dass von Beginn an eine universelle Nutzung geplant war. 1502 wurde die Universität "Leucorea" in Wittenberg gegründet. Hierher wurde Martin Luther im Jahr 1508 zum Lehrer für Moraltheologie berufen. Im Zuge der Reformation verließen bis 1522 alle Mönche das Kloster. Ab 1525 lebte Luther mit seiner Familie im ehemaligen Kloster und bekam das Haus 1532 vom Kurfürsten geschenkt. 1564 verkauften Luthers Erben das Haus an die Universität, die es bis 1816 nutzte. 1883 wurde es nach umfangreichen Renovierungsarbeiten als Museum eröffnet. Kaiser Friedrich III. prägte durch seine Eröffnungsrede den Begriff "Lutherhalle". Heute ist die Lutherhalle das größte Museum der Welt zur Reformationsgeschichte.

Lutherstein

Auf dem Apollensberg kann die Wanderung zum Lutherstein beginnen. Man verlässt den Berg auf der Ostseite, hält sich an der Kreuzung links und wandert durch den Wald. Dem Lutherstieg folgend, erreicht man nach Überqueren des Baches den Lutherstein, der direkt an der Straße (L123) zwischen Coswig und Möllensdorf steht. Von hier sind es noch ca. 400 Meter bis zum 142 Meter hohen Hubertusberg. Hier befindet sich der 1902 erbaute Bismarckturm. Von der in 11 Metern Höhe gelegenen Aussichtsplattform hat man einen schönen Blick über den weitläufigen Fläming.

Luther in Zerbst

1522 predigte Luther mehrere Male im Augustinerkloster (heute Alten- und Pflegeheim) und im Franziskanerkloster (heute Gymnasium) der Stadt Zerbst. Für die Verbreitung seiner Lehre war das besonders wichtig, da Zerbst zu diesem Zeitpunkt eine größere Stadt als Wittenberg war. Er gab die Empfehlung zur Schaffung eines Hospitals und der ersten evangelischen Pfarrerstelle überhaupt. Bekannte Aufenthaltsorte von ihm sind die Stadtkirche Sankt Nicolai, die Hofkirche Sankt Bartholomäi und das Schützenhaus. Zerbst ist in den Lutherweg Sachsen-Anhalt eingebunden.

Das Wirken von Luther in Zerbst wird in speziellen Stadtführungen erklärt. Dabei geht es um touristische Informationen an Stätten, an denen Luther weilte. Nähere Informationen erhält man in der Touristinformation Zerbst. 1522 kam Luther auf Wunsch des Stadtrates nach Zerbst und predigte dort. Zerbst war zu dieser Zeit eine größere Stadt als Wittenberg. Das Buch mit der Lebensgeschichte von Martin Luther geschrieben von Philipp Melanchthon kann in der Francisceumsbibliothek besichtigt werden.