Übersicht

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Auf Luthers Spuren

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Schlosskirche zu Wittenberg mit der Thesentür - Andachtsort und UNESCO-Weltkulturerbe
Das weithin sichtbare Wahrzeichen der Lutherstadt Wittenberg ist die Schlosskirche mit ihrem 88 Meter hohen Kirchturm.
Ihren Weltruhm erlangte die Kirche durch den am 31.10.1517 erfolgten Thesenanschlag des Augustinermönchs Martin Luther. 95 Thesen gegen Ablasshandel und andere dogmatische Übel der Kirche schlug Luther an das Hauptportal und läutete damit die Reformation der katholischen Kirche ein.
In der Schlosskirche befinden sich die Gräber von Martin Luther und Philipp Melanchthon.
Lutherhaus
Von 1504 bis 1507 wurde das Lutherhaus von Kurfürst Friedrich dem Weisen als Kloster erbaut.
Die ungewöhnliche Größe des Klosters belegt, dass von Beginn an eine universelle Nutzung geplant war. 1502 wurde die Universität
"Leucorea" in Wittenberg gegründet. Hierher wurde Martin Luther im Jahr 1508 zum Lehrer für Moraltheologie berufen.
Im Zuge der Reformation verließen bis 1522 alle Mönche das Kloster.
Ab 1525 lebte Luther mit seiner Familie im ehemaligen Kloster und bekam das Haus 1532 vom Kurfürsten geschenkt.
1564 verkauften Luthers Erben das Haus an die Universität, die es bis 1816 nutzte.
1883 wurde es nach umfangreichen Renovierungsarbeiten als Museum eröffnet.
Kaiser Friedrich III. prägte durch seine Eröffnungsrede den Begriff "Lutherhalle".
Heute ist die Lutherhalle das größte Museum der Welt zur Reformationsgeschichte.
Lutherstein
Auf dem Apollensberg kann die Wanderung zum Lutherstein beginnen.
Man verlässt den Berg auf der Ostseite, hält sich an der Kreuzung links und wandert durch den Wald. Dem Lutherstieg folgend, erreicht man nach Überqueren des Baches den Lutherstein, der direkt an der Straße (L123) zwischen Coswig und Möllensdorf steht.
Von hier sind es noch ca. 400 Meter bis zum 142 Meter hohen Hubertusberg. Hier befindet sich der 1902 erbaute Bismarckturm. Von der in 11 Metern Höhe gelegenen Aussichtsplattform hat man einen schönen Blick über den weitläufigen Fläming.
Luther in Zerbst
1522 predigte Luther mehrere Male im Augustinerkloster (heute Alten- und Pflegeheim) und im Franziskanerkloster (heute Gymnasium) der Stadt Zerbst.
Für die Verbreitung seiner Lehre war das besonders wichtig, da Zerbst zu diesem Zeitpunkt eine größere Stadt als Wittenberg war.
Er gab die Empfehlung zur Schaffung eines Hospitals und der ersten evangelischen Pfarrerstelle überhaupt. Bekannte Aufenthaltsorte von ihm sind die Stadtkirche Sankt Nicolai, die Hofkirche Sankt Bartholomäi und das Schützenhaus. Zerbst ist in den Lutherweg Sachsen-Anhalt eingebunden.
Lutherweg
Der Lutherweg verläuft zwischen den Lutherstädten Eisleben und Wittenberg und weiter nach Mansfeld. Der Lutherweg ist insgesamt 410 km lang, als Wegzeichen das L für Luther.
Er beinhaltet in Wittenberg wichtige Stationen des Lebens von Martin Luther, wie z. B. die Stadtkirche Sankt Marien, welches seine Predigtkirche war, das Melanchthonhaus, die Cranachhöfe, die Schlosskirche, das Lutherhaus. In den am Weg liegenden Kirchen und anderen Stationen Luthers sollten Sie sich die Zeit zur Besinnung und zum Gebet nehmen.
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Weitere Informationen

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Veranstaltungsvorschau

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Dienstag, 07.09.2010 ab 9:00 Uhr
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