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Findlinge und Rummeln im Fläming


Findling bei Hagendorf | Bährstein | Rummel

Im Gebiet des gesamten Fläming stoßen Sie immer wieder auf Findlinge und Rummeln.

Ein Findling ist ein meist einzeln liegender großer Stein, der durch Gletscher während der Eiszeiten in seine heutige Lage transportiert wurde.

Die bekanntesten Findlinge im Fläming:
  • Saustein, nordöstlich von Serno, Forstrevier Göritz, am Wanderweg Nr. 13
  • Lutherstein im Forstrevier Göritz, etwa 1,5 km nordwestlich von Göritz, am Wanderweg 17a
  • Gedenksteine im Park von Bärenthoren,
  • Gedenksteine am Bismarckstieg bei Coswig,
  • Teufelsstein in Meinsdorf an der Kreisstrasse,
  • Gedenkstein mit Inschrift im Vorhof des Coswiger Schlosses,
  • Bähr-Gedenkstein mit Inschrift, am Roten Teich, unmittelbar am Bismarckstieg,
  • Jahn-Gedenkstein in Rosslau an der Kreuzung Hauptstraße / Küchenbreite
  • Zerbster Stadtmauer mit Türmen und Sakralbauten,
  • Teufelsstein von Nedlitz, unmittelbar an der Strasse Nedlitz - Hagendorf, am Wanderweg Nr. 57/60b
  • Teufelstein bei Lindau im Waldteil Gehege Abt. 3511
Übrigens, der größte Findling Deutschlands, liegt vor der Küste von Rügen, hat eine Masse von 1600 Tonnen und ein Volumen von 600 Kubikmetern.

Als Rummeln bezeichnet man Trockentäler. Die Täler vertieften sich infolge der vom Menschen verursachten Bodenerosionen. Ihre Entstehung verdanken sie der Eiszeit, in der der gefrorene Boden kein Schmelzwasser aufnehmen konnte und das Wasser deshalb oberflächlich abfloss und dabei riesige Furchen hinterließ.

Die bekanntesten Rummeln im Fläming sind:
  • Neuendorfer Rummel - wurde als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen, ist ca. 1 km lang und besitzt 15 - 20 Meter hohe Steilhänge, die mit Bäumen, Ginster und Heckenrosen bewachsen sind
  • Garreyer Rummel
  • Brautrummel - in der Nähe von Grubo ist ein von Nord nach Süd verlaufendes ca. 1 km langes Trockental mit bis zu 7 Meter hohen Steilhängen.
Die Brautrummel ist als einzige der zahlreichen Rummeln im Fläming noch weitestgehend unbewaldet und lässt sich so für den Besucher noch gut als Ganzes erkennen. Nach der Überlieferung erhielt sie ihren Namen, weil eine junge Frau, die sich bei heftigem Regen auf dem Heimweg befand, von den plötzlich durch das Trockental heranstürmenden Wassermassen überrascht wurde und darin ertrank.

Gedenkstein Marie von Kalitsch


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