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Die Entstehung des Flämings

Veranstaltungsvorschau

  • Abend ward, bald kommt die Nacht

    Freitag, 18.05.2012 ab 17:00 Uhr Begleitete Pilgertour von Dessau nach Wörlitz Kos

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  • 10. Stationärmotorentreffen in Hundeluft auf dem Gelände der Alten Burg

    Samstag, 19.05.2012 ab 10:00 Uhr Stationärmotoren sind Motoren, die zum Antrieb von

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  • Reguläre Öffnung des Zerbster Schlosses

    Sonntag, 20.05.2012 ab 10:00 Uhr Das Erdgeschoss mit Großfotos, die Eingangshalle u

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  • Monatsausklang am Lutherweg - WARU- Didgeridoo- World-Music

    Sonntag, 20.05.2012 ab 17:00 Uhr Monatsausklang - möchte Ihnen die Gelegenheit gebe

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Diese Landschaft mit ihrem ureigenen Charakter entstand während der Saalekaltzeit vor ca. 150.000 Jahren. Der Fläming besteht im Wesentlichen aus Endmoränen, Grundmoränen und Sandern. Die höchste Erhebung ist der Hagelberg mit 200 m. Geologische Besonderheiten im Fläming sind Findlinge und Rummeln. Ursprünglich setzte sich die Vegetation des Flämings aus Eichen-, Birken- und Kiefernmischwäldern zusammen. Erst im Mittelalter, während der Hauptbesiedlung des Flämings, wurde großflächig gerodet und um die Dörfer herum die Waldweide eingeführt. Um das Jahr 1800 begann man mit einer geregelten Forstwirtschaft. Vor allem Kiefern wurden angepflanzt, da sie ein schnell wachsender Rohstoff sind. Seit dem Ende des 20. Jahrhunderts wird im Rahmen des ökologischen Waldumbaus mehr Wert auf die ursprüngliche Vegetation gelegt.

Im Zuge des Landesausbaus im 12. Jahrhundert wurden Siedler aus Holland, Seeland und Flandern in das Gebiet des heutigen Fläming geholt. Der Name des Landschaftsgebietes "Fläming" resultiert auch aus dieser Zeit.

Die Erfahrungen der Siedler bei der Entwässerung von Sumpfgebieten, Anlegen von Deichen, Bearbeitung schwerer Böden, beim Brunnenbau sowie beim Bau und Betreiben von Mühlen waren von großer wirtschaftlicher und ökologischer Bedeutung. Zeugnisse ihrer Arbeit finden sich noch heute im Fläming.

[Quelle: Begleitheft zur Naturparkkarte "Fläming / Sachsen-Anhalt "]