Der Naturpark Fläming/ Sachsen-Anhalt umfasst den Fläming zwischen Elbe und der Landesgrenze zu Brandenburg
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Veranstaltungsvorschau
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Abend ward, bald kommt die Nacht
Freitag, 18.05.2012 ab 17:00 Uhr Begleitete Pilgertour von Dessau nach Wörlitz Kos
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10. Stationärmotorentreffen in Hundeluft auf dem Gelände der Alten Burg
Samstag, 19.05.2012 ab 10:00 Uhr Stationärmotoren sind Motoren, die zum Antrieb von
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Reguläre Öffnung des Zerbster Schlosses
Sonntag, 20.05.2012 ab 10:00 Uhr Das Erdgeschoss mit Großfotos, die Eingangshalle u
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Monatsausklang am Lutherweg - WARU- Didgeridoo- World-Music
Sonntag, 20.05.2012 ab 17:00 Uhr Monatsausklang - möchte Ihnen die Gelegenheit gebe
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Klieken - Kliekener Werder - Vockerode - Auenhaus (Oranienbaum)
| Ausgangspunkt: | Bahnhof Klieken oder Hotel „Waldschlößchen“ Klieken; Hauptstrasse |
| Streckenlänge: | ca. 10 km |
| Fahrzeit: | ca. 1 Stunde |
| Wegemarkierung: | ab Autobahnbrücke auf dem R1 |
| Wegeprofil: | gut mit dem Rad zu fahren |
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Klieken, OT der Stadt Coswig(Anh), gehört mit seiner Fläche sowohl zum Naturpark Fläming/ Sachsen-Anhalt als auch zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Mittlere Elbe. Ein Ort, der zwei Großschutzgebiete verbindet, hat für Naturfreunde viel zu bieten. Für eine Radtour wird der Start am Hotel „Waldschlößchen“ empfohlen.
Zunächst führt der Weg durch den Ortsteil Klieken, am Dorfteich vorbei, um dann links (ca. 200 m) in die Aue abzubiegen.
Das Auegebiet Klieken ist von hohem naturschutzfachlichem Wert. Hier befinden sich die größten zusammenhängenden Hartholzauenwälder Mitteleuropas, naturnahe Flussläufe und eine große Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen. Es ist Rast- und Brutgebiet für Vögel, Lebensraum für Biber und das Altwasser beheimatet Fisch- und Lurcharten, die z.T auf der Roten Liste stehen. Die Alteichenbestände zwischen Elbe und „Kurzem Wurf“ sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Gartenreich Dessau- Wörlitz. Vor einigen Jahren wurden mit hohem Aufwand der Fluss, das Altwasser und der Auenwald renaturiert, um diese Einzigartigkeit zu erhalten.
Es führen mehrere Wege durch die Aue, teilweise sind diese mit Lehrtafeln ausgestattet. An der ersten Weggabelung kann man gerade aus die „alte Straße“ entlang über die „Rote Brücke“ fahren, direkt am Altwasser entlang bis zur landwirtschaftlichen Anlage am „Werder“. Bleibt man an der Weggabelung rechts, kann man die Straße nutzen. Auch hier fährt man am Altwasser und landwirtschaftlicher Fläche vorbei. Der erste Aussichtsturm befindet sich auf dieser Strecke. Infolge des Hochwassers 2002 wurden die Schutzanlagen saniert und ausgebaut. Heute ist es für Radfahrer möglich, diesen Deichweg zu nutzen. Dafür bleibt man auf halber Strecke an der Weggabelung in Richtung geradeaus und fährt einen Bogen, der ebenfalls wieder zur landwirtschaftlichen Anlage führt.
Am Werder befindet sich ein Rastplatz mit einer weiteren Aussichtskanzel. Verfolgt man die Straße weiter, gelangt man auf die „Pflaumenallee“ (Diese ist die kürzeste Verbindung vom Hotel zur Autobahn, jedoch nicht so attraktiv). Der Weg führt weiter in Richtung Autobahn, unter der Brücke hindurch, über den Radweg der Autobahnbrücke auf die andere Seite der Elbe.
Hier hat man die Wahl, auf dem Deich weiter und durch den Ort Vockerode zu fahren oder gleich nach rechts abzubiegen, um in ca. 50 m auf den R1 zu gelangen. Die Gründung des Ortes Vockerode wird auf flämische Siedler zurückgeführt. Lange war der Ort durch Fischerei geprägt, mit dem Bau des Großkraftwerkes wurde es ein typischer Industriestandort. Heute ist von dieser Industrie wenig geblieben. Kulturelle und gastronomische Angebote können von den Gästen genutzt werden, die als Radfahrer und Ausflügler die Kultur und Natur der Region genießen.
Der Europaradweg R1 führt von Köthen - Dessau kommend durch Vockerode nach Oranienbaum und weiter nach Wittenberg. Er ist ein gut ausgebauter Radweg, der zu empfehlen ist. Der R1 führt von der Autobahnbrücke in Richtung Oranienbaum durch Vockerode, am Alpakahof vorbei zum Kapenschlößchen. Hier befindet sich die Biosphärenreservatsverwaltung. Das Biosphärenreservat erhielt bereits 1979 die Anerkennung der UNESCO auf Grund der Einzigartigkeit und überregionalen Bedeutung der Auengebiete an der Mittelelbe.
Der Weg führt weiter am Abzweig zur Biberfreianlage und am Friedwald vorbei bis zum Auenhaus, dem Informationszentrum an der B187.
Auf dem Rückweg kann von der Autobahnbrücke aus die Pflaumenallee genutzt werden. Der aufmerksame Beobachter entdeckt auf der linken Seite die Reste der „Kehlsburg“ Klieken. Diese ehemalige kleine Wehr- und Schutzanlage wirkt wie eine kleine grüne Insel in der ringsum beackerten Fläche. Ein Graben umschließt die kreisförmige Erdaufschüttung. Nur ein Stück gemauertes Fundament zeugt noch von ehemaligen Bewohnern der Niederungsburg.
Auf dem Weg zum Hotel entdeckt der Naturfreund auch die Kirche von Klieken. Die Patronatskirche wird aufwändig saniert. In den nächsten Jahren wird, wie vor dem Diebstahl 1980, der Flügelaltar (Lucas Cranach d.Ä.) in voller Schönheit zu betrachten sein.
Übrigens: Klieken ist auch per Bahn zu erreichen!
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