Der Naturpark Fläming/ Sachsen-Anhalt umfasst den Fläming zwischen Elbe und der Landesgrenze zu Brandenburg
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Feldsteinkirchentour
Veranstaltungsvorschau
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Abend ward, bald kommt die Nacht
Freitag, 18.05.2012 ab 17:00 Uhr Begleitete Pilgertour von Dessau nach Wörlitz Kos
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10. Stationärmotorentreffen in Hundeluft auf dem Gelände der Alten Burg
Samstag, 19.05.2012 ab 10:00 Uhr Stationärmotoren sind Motoren, die zum Antrieb von
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Reguläre Öffnung des Zerbster Schlosses
Sonntag, 20.05.2012 ab 10:00 Uhr Das Erdgeschoss mit Großfotos, die Eingangshalle u
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Monatsausklang am Lutherweg - WARU- Didgeridoo- World-Music
Sonntag, 20.05.2012 ab 17:00 Uhr Monatsausklang - möchte Ihnen die Gelegenheit gebe
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Im Gebiet des Naturparks "Fläming/Sachsen-Anhalt" gibt es eine Vielzahl von Feldsteinkirchen. Deren Entstehung ist vor allem auf die Besiedlung durch Flamen und Holländer im 12. Jahrhundert zurückzuführen. Mit Hilfe von Findlingen aus der Eiszeit wurden die Gotteshäuser erbaut. Bauwerke der besonderen Art sind Bestandteile der Feldsteinkirchentour.
(Infos: www.radfahren-in-anhalt.de)
Lutherstadt Wittenberg - Stadtkirche, Bülzig, Zahna, Köpnick, Kropstädt, Weddin, Kerzendorf, Berkau, Straach, Cobbelsdorf, Göritz, Serno, Stackelitz, Grimme, Dobritz, Badewitz, Deetz, Rosian, Isterbies, Loburg
Die Feldsteinkirchentour (95 km) beginnt in der Lutherstadt Wittenberg. Die Stadtkirche, 1183 erstmals erwähnt, war ursprünglich aus Feldsteinen gebaut. Nach mehreren Um- und Anbauten ist heute nur noch die Ostseite des Gotteshauses aus Feldsteinen. Die Kirche zu Bülzig ist die erste vollständig erhaltene Feldsteinkirche auf dem Weg. Sie ist ein typischer Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert. Von der Christianisierung durch Flamen zeugen auch die Feldsteinkirchen in Zahna, Jahmo, Weddin, Kerzendorf und Berkau. Die Kirche in Senst erhielt in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts Fenster im Barockstil. In der Stackelitzer Kirche musste man sich von Altar, Bildern und wahrscheinlich auch dem Taufstein trennen, als im 16. Jahrhundert die Forderung nach einem schlichten Gottesdienst aufkam. Die Schmucklosigkeit sollte dazu dienen, sich auf das Wort Gottes zu konzentrieren. Die Pfarrkirche Sankt Johannis zu Grimme diente den Dorfbewohner wegen ihrer bis zu 2 Meter dicken Mauern immer wieder als Schutz in unruhigen Zeiten. Weiter in Richtung Westen erwarten Sie die romanische Kirche Sankt Blasii zu Dobritz, die spätromanische Dorfkirche zu Straguth, die Pfarrkirche zu Deetz aus dem 12. Jahrhundert, die spätromanische Dorfkirche zu Rosian und die Dorfkirche zu Isterbies, die als Rechteckbau errichtet wurde. Mit der Kirchenruine "Unser lieber Frauen", die im 12. Jahrhundert als dreischiffige Basilika für das Dorf Ziemitz erbaut wurde, und der Kirche Sankt Laurentius in Loburg endet unsere Feldsteinkirchentour.
Wir empfehlen auch drei weitere von uns zusammengestellte Kirchentouren, über die wir Sie gern in unserem Naturparkinfozentrum informieren.
Kirchentour 1:
- Buko - Zieko - Coswig - Buro - Klieken - Düben ( ca. 25 km)
- Zerbst - Luso - Bone - Pulspforde (ca. 15 km)
- Wörpen - Wahlsdorf - Cobbelsdorf - Pülzig - Möllensdorf (ca. 23 km)


